KUNST IM UMFELD
Granitskulpturen


Zehn Gehminuten von unserem Haus entfernt kommt man zu den Granitfelsen von Shallal. Der rötliche Granitstein hat es nicht nur in Europäische Küchen geschafft, sondern er wurde bereits beim Bau vieler bekannter Tempel und Gräber verwendet. Für das Innere der Cheops Pyramide liess man ebenfalls riesige Steinblöcke aus der Gegend von Assuan anliefern. Die Hügellandschaft vor unserem Haus hatte, schon lange bevor wir sie entdeckt haben, eine magische Ausstrahlung auf Menschen. Die Erosion hat teilweise malerisch schöne Formen aus dem Gestein geschliffen. Inspiriert von dieser Umgebung haben Assuans Bildhauer beschlossen, auf den Hügeln von Shallal einen Ausstellungsort für ihre Werke zu errichten. Die Granitskulpturen hoch oben auf den Felsen sind sogar von unserer Haustüre aus sichtbar.

Der Philae Tempel
Auch den Philae Tempel sehen wir von unserem Grundstück aus. Er ist eine wahre Perle im Süden Ägyptens. Spektakulär ist besonders seine Bergungsgeschichte in den 70er Jahren. Da der Tempel durch den sich ausbreitenden Stausee überflutet worden war, wollte die UNESCO ihn aus dem Wasser bergen und auf einer höher gelegenen Insel plazieren. Bevor man den Tempel von seinem Grund lösen konnte, musste man ihn zunächst trocken legen. Dazu wurden rund um den Tempel zwei riesige Ringe aus Metall ins Wasser gebaut. Der Zwischenraum wurde mit Sand aufgefüllt, damit eine stabile Schutzmauer entstand. Als nächstes konnte das ganze Wasser aus dem Tempel gepumpt werden. Dann konnte der Philae Tempel endlich mit Hilfe von vielen Arbeitern von Schlamm freigeschaufelt werden und mit Hammer und Meissel von seinem Fundament gelöst werden. Anschliessend wurde er auf die Insel verfrachtet, die vor unserem Ufer liegt.
Der überflutete Philae Tempel vor seiner Bergung
Nubische Häuser
Kunst vor der Haustüre























